Wie für die Fahrt im Auto gibt es auch fürs Surfen spezielle Systeme zum Schutz von Kindern. Beim Surfen sorgen Filterprogramme für Sicherheit.
Generell kann man zwischen drei Systemen unterscheiden, die Kin dern Schutz bieten. Bei der ersten Variante erfolgt die Filterung über Positiv- und Negativlisten. Je nach Eintrag werden dabei die ange wählten Websites zugelassen oder gesperrt.
Die zweite Filtermöglichkeit besteht darin, vor dem Surfen bestimmte Wörter festzulegen. Enthält eine Internetseite diese Begriffe, dann blockiert der Filter den Aufruf. Beim dritten Verfahren schätzen man che Website-Anbieter ihre Seiten selbst ein. Folge: Die als nicht kindgerecht eingestuften Seiten sind für junge Surfer ein „verschlos senes Terrain“.
Alle drei Systeme haben Vor- und Nachteile. Am sichersten ist es, Positivlisten einzurichten – die so genannten „Whitelists“. Sie zeigen nur Seiten an, die kindgerecht sind. Der Nachwuchs kann damit also nur auf ein begrenztes – aber unbedenkliches – Internetangebot zu rückgreifen.
Eine solche Positivliste lässt sich ganz einfach erstellen: So muss man lediglich im Internetexplorer auf den Menüpunkt „Extras“ und dann auf „Internetoptionen“ klicken. Anschließend wird dort in der Rubrik „Inhalte“ der Bereich „Inhaltsratgeber“ und der „Aktivieren“-Button gewählt. Danach können Eltern unter „zugelassene Sites“ die kindgerechten Internetangebote einfügen.
Aber Eltern muss klar sein: Keines der drei Filterverfahren bietet eine hundertprozentige Sicherheit. Der beste Schutz ist immer noch ein gemeinsames Surfen mit dem Nachwuchs. Und Eltern sollten grund sätzlich ihre Kindern über Inhalte, Personen und Verhaltensweisen im Web aufklären. Denn: Ein reines Verbot hilft auch beim Surfen nur bedingt.
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